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Moin Moin!!!

 

Bin wieder da! Also schon seit gestern. Hab einiges erlebt im Dschungel. Und auch noch danach. Aus den geplanten drei Tagen in der Wildnis sind nur zwei geworden. Wie es dazu kam und was genau wir gemacht haben will ich euch mal ausführlich berichten! Am besagten Tag sollte ich mich morgens so gegen 9:30 an der Rezeption einfinden. Dort kam ich dann gleich mit Andrew aus Australien ins Gespräch und es stellte sich schnell heraus, dass er auch die 3d2n (3days, 2nights) Trekkingtour gebucht hatte. Die halbe Stunde, bis unser Taxi dann eintraf, konnte ich ihm von meinen Erlebnissen in Australien berichten. Ich habe von Oz in 7 Monaten viel mehr gesehen als er in 25 Jahren 


Die Taxis sind hier Pick-Ups, können also bis zu 10 Leute transportieren. Die Fahrt ging los und auch die Unterhaltung. 8 Briten, 1 Australier und ich! (Habe seit über einem Monat kein Wort deutsch mehr gesprochen, was mir in Australien nicht gelungen ist)  Unerwarteter Weise hielten wir dann an einer Schmetterling- und Orchideenfarm an. Keiner wusste davon  und keiner wird sich dran erinnern. Nach ner halben Stunde ging's (endlich) weiter. Um dann nach zehn Minuten an einem Markt anzuhalten. Wir waren gespannt was uns vor dem Djungel denn noch so erwarten würde,und es wurde gemutmaßt, dass die nächste Station wohl das Haus der Großmutter des Tourguides sein würde. Dem war nicht so, denn wir kamen eine Stunde später am Rande des Urwalds an,wo die zwei Taxifahrer uns ausstiegen ließen. Zwei Taxifahrer, weil sich inzwischen eine weitere Gruppe von 8 Leuten angeschlossen hatte.  Nachdem Sonnencreme und Moskitospray aufgetragen waren, konnte das Abenteuer beginnen. 3 Tage ohne Internet, ohne Autos und ohne Lärm!So oder so ähnlich stellte ich es mir zumindest vor. Vieles kam anders!

 

Schon nach einer Stunde kamen wir schweißgebadet in einen kleinen Ort an. Mit Straßen und Autos, auch wenn's nur wenige waren. Kurze Verschnaufpause, die für mich auch wirklich nötig war. Ich bin so dermaßen außer Form geraten, meine Ausdauer ist  so sehr in den Keller gesunken, dass ich nach 2 Minuten Trekking am schnaufen bin wie eine alte Dampflok. Aber ich bin beruhigt, dass die meisten anderen Abenteurer ebenso Ausschau nach einem Sauerstoffzelt halten wie ich

Kurze Zeit später, es war vielleicht schon so 15:00 Uhr, kamen wir dann schon an unserem Schlafplatz für die kommende Nacht an. Atemberaubender Schlafplatz(siehe Foto) mit unglaublicher Aussicht. Und mit Elefanten vor der Haustür, auf deren Rücken wir schon wenig später durch den Djungle schaukelten. Richtig coole Erfahrung und sehr imposante Tiere, über die ich auch ein wenig lernen durfte. Abends saßen wir dann bei guter Musik zusammen und ich folgte gespannt, aber auch konzentriert den Geschichten der anderen Reisenden. Es wurde viel über die positiven und negativen Dinge Thailands gesprochen, die ich später erzählen kann. Ich finde es cool neben einem Pärchen aus Brasilien der einzige zu sein, dessen Muttersprache nicht Englisch ist, bin ein bisschen stolz fast alles zu verstehen. Das war zu Beginn meiner Reise ganz anders!

 

Ziemlich schnell war es dann schon Mitternacht und die ersten machten sich auf den Weg zu dem Schlafbungalow. Genauer genommen zwei Mädchen, die netterweise vom Thailändischen Tourguide begleitet wurden, denn ist es stockdunkel. Nur ein paar Minuten später folgt ich mit einem Großteil der Gruppe. Naja und dann nahm eine "nicht so schöne" Geschichte seinen Lauf: Der Reiseführer hatte wohl versucht eines der Mädchen zu küssen, womit sie überhaupt nicht einverstanden war. Das war trotz der Tatsache dass er schon einige Bierchen getrunken hatte und auch ein bisschen "Bob Marley" geraucht hat, so wie er es genannt hat, nicht in Ordnung. Immerhin hatte er das "Nein" akzeptiert und das Mädchen war froh, dass sich inzwischen alle in dem Bungalow eingefunden hatten.  In einer Ecke setzten sich dann noch einige zum Schnacken zusammen, während aus der anderen Ecke schon leises Schnarchen zu hören war. Ich machte es mir auf der dünnen Matratze bequem, umgeben von einem Moskitonetz.  Ich döste so dahin und bekam noch mit, dass der Thailänder sich zu der Talkrunde gesellte, bevor ich einschlief.

 

In einem Traumähnlichen Zustand höre ich eine etwas lauteres Gespräch einige Meter von mir entfernt. Ich habe keine Ahnung wie lange ich geschlafen habe. Plötzlich bin ich hellwach. Andrew der Australier fordert jemanden auf, sich aus dem Bett eines Mädchen zu entfernen und wohl besser zu verschwinden. Ich weiß genau was Sache ist. Nach einigen Widerworten des Tourguides, der wohl doch ziemlich stoned war, verlässt dieser den Bungalow. Das Mädchen, auch aus Australien, bekommt von alledem kaum etwas mit. Sie hatte bereits geschlafen und nichts von seiner Anwesenheit bemerkt. Nur zur Sicherheit wechselt sie danach den Schlafplatz und der Australier bleibt wach. Erst nach längerer Zeit kommt der Schlaf wieder über mich.

Am nächsten Morgen war die Stimmung dann anders. Nicht mehr so ausgelassen, nur wenige hatten die Nächtlichen Eskapaden nicht mitbekommen. Das Mädel aus Australien wollte verständlicherweise nur so schnell wie möglich weg. Genauso Andrew. Damit waren das Brasilianische Paar und ich die einzigen die drei Tages Tour hätten machen sollen, weil alle anderen nur zwei Tage gebucht hatten. Der Thailänder spielte übrigens alles ganz cool runter und tat so, als sei nichts gewesen. Naja, glücklicherweise gab es noch einen anderen Tourguide, der von alledem nichts wusste, deshalb auch nicht verstehen konnte, wieso keiner mehr die dreitägige Tour machen wollte, woraufhin er wiederum mit schlechter Laune reagierte. Die Tour schien den Bach heruntergegangen zu sein. Aber wieder kam es anders!

Denn nicht die Tour ging den Bach runter, sonder wir! Also es war kein Bach, sondern ein Fluss. Und das White Water Rating hat richtig Spaß gemacht. Das Lachen auf den Gesichtern war zurückgekehrt und klitschnass ging es dann zurück Richtung Stadt. Trotz oder gerade wegen dieser Umstände waren wir zu einer richtigen Gruppe zusammengewachsen und verabredeten uns für eine Bartour am gleichen Abend. Und dieser war dann auch ein voller Erfolg. Hab zwar bei der lauten Livemusik kaum ein Wort Englisch mehr verstehen können, aber hatte trotzdem meinen Spaß


Das war gestern Abend. Eben war Andrew hier und wollte wissen ob ich nicht Lust hätte mit der Gruppe gleich einen Thai Boxkampf anzuschauen. Hm, Boxen ist nicht so mein Ding. Und das ist ja noch eine Nummer brutaler als Klitschko und Co. Also lieber nicht. Für morgen ist dann ein Thai Kochkurs angesagt. Wenn ich's hinbekomme und die Zutaten in Deutschland finde, kann ich euch ja mal bekochen!  Übermorgen geht's dann nach Laos. Mit den Boot über den Mekong. Was insgesamt drei Tage dauern wird. Ich bin ja mal gespannt.

Melde mich danach wieder! Freue mich riesig über eure Emails und Einträge, ihr fehlt mit sehr!

Euer Manuel      

  

28.4.11 06:48
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


alex ladendorf (28.4.11 15:08)
Manu du fehlst allen auch sehr nehme ich an!!!wird zeit das du endlich alles "live"erzählen kannst!!!und thai-kochen hört sich gut an!!!Die spitzenbilder von den elefanten muß ich meiner schwester zeigen die steht total auf die viecher!!!auch so tolle fotos!!!hoffe das mädel aus deiner story ist nicht zu arg traumatisiert von so einem "trottel"!!!aber notfalls hättet ihr den ja wohl ordentlich gehauen!!ich wünsch dir weiter viel spaß komm heil wieder liebe grüße alex

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